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WINTERSEMESTER 2010/11

Ursprung und Evolution der Religionen
Wintersemester 2010/11


Nicht nur die historische Forschung, die Philosophie und die Soziologie widmen
sich dem Beginn, der geschichtlichen Differenzierung und der Funktion der Religion.
Auch die Biologie hat sich ihr in den letzten Jahren verstärkt zugewandt. Hierbei richtete
sich die Aufmerksamkeit nicht nur auf die hirnphysiologische Erforschung religiöser
Erlebnisse, sondern auch auf die Bedeutung der Religion für die Evolution des homo
sapiens. Reagieren auch Religionen auf ihre Umwelt durch Anpassung? Hatten die
Menschen durch Religion einen ‚evolutionären’ Vorteil – und wie genau ist er zu definieren?
Erledigt sich mit dem Hinweis auf eine ‚natürliche Strategie’ die Frage nach
der Wahrheit religiöser Geltungsansprüche?
Die Vorträge widmen sich diesen Problemen aus der Sicht unterschiedlicher
Disziplinen: der Biologie und Ethologie, der Religionswissenschaft und Theologie.
Wir laden herzlich zu den Vorträgen ein
Eintritt frei – Spenden willkommen!

Donnerstag, 4. November 2010, 20.00 Uhr s.t.
Homo religiosus!? – Neue Befunde aus der
Evolutionsforschung zur Religiosität des Menschen
Dr. Michael Blume, Filderstadt 
Ersetzt durch Wolfgang Achtner
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

Als Charles Darwin 1871 sein Buch "Die Abstammung
des Menschen" veröffentlichte, schilderte
er dort die Hypothese, dass auch die Religiosität als
erfolgreicher Teil der menschlichen Natur evolviert
worden sei. Zugleich räumte Darwin ein, dass dies
über die Existenz Gottes alleine nichts aussage.
Mehr als ein Jahrhundert später haben internationale
und interdisziplinäre Teams begonnen, den reichen
und wachsenden Schatz an Befunden aus den Natur-
und Kulturwissenschaften zusammen zu führen.
In diesem Vortrag wird der Stand der Evolutionsforschung
zur Religiosität dargestellt und diskutiert werden.

Montag, 22. November 2010, 20.00 Uhr s.t.
Die Götter fielen nicht vom Himmel.
Evolutionistische und ethologische Perspektiven
der Religionsentstehung
Prof. Dr. Ina Wunn, Bielefeld
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

eine Religion entstand aus dem Nichts. Im Gegenteil
entwickelten und wandelten sich sowohl
ethnische als auch Weltreligionen in Anpassung an
ihre jeweilige soziale, ökonomische, politische und
naturräumliche Umwelt. Ein evolutionistischer – und
das heißt, ein historisierender und naturalisierender
Ansatz – beschreibt die Entstehung und Entwicklung
der Religionen aus einem solchen Gesichtswinkel.
Konkret waren es die Neandertaler, die mit ihren
ersten Bestattungen und Manipulationen an den
Leichnamen einen Weg des Religiösen beschritten,
den ihre Nachfolger dann schrittweise weiterverfolgten
und ausbauten. Von ersten bearbeiteten Skeletten
zur Neandertalerzeit über Schädeldeponierungen
und kollektive Höhlenbegräbnisse in der Linienbandkeramik
bis zu Kultstätten für die Ahnen zur Zeit der
Trichterbecherkultur zieht sich daher die Sorge um
das Schicksal der Toten wie ein rotes Band durch die
früheste Religionsgeschichte. Es blieb allerdings den
ersten Ackerbauern mit ihrer notwendigen Beobachtung
der Jahreszeiten vorbehalten, himmelskundliches
Wissen in diese Jenseitsspekulationen mit einzubeziehen
und auf diese Weise einen mythischen
Kosmos zu entwerfen, der die Grundlage für die
weitere Religionsentwicklung bis heute darstellt.

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 20.00 Uhr s.t.
Israel und Indienim 7. und 6. Jahrhundert v.Chr.: Zwei religiöse Umbrüche als Meilensteine in der Entwicklungvon Religionen in "Ost" und "West"
Prof. Dr. Manfred Hutter, BonnUniversität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

Der Vortrag skizziert zwei Einschnitte der Religionsgeschichte, deren Auswirkungen bis zur Gegenwart fassbar sind: Einerseits kommt es zur Entstehung und Durchsetzung des Glaubens an den einzigen Gott in Israel, wodurch der Monotheismus zum theologischen Beschreibungs- und Identitätsmodell für Judentum, Christentum und Islam wird. Andererseits entsteht in Indien die Lehre vom Kreislauf der Wiedergeburten, die durch das Wirken der Taten des Einzelnen beeinflusst werden, so dass das Heilsstreben in Hinduismus und Buddhismus, aber auch in anderen Religionen Asiens, vom Streben nach der Überwindung dieses Kreislaufes geprägt wird. Diese religiösen Umbrüche hängen dabei mitgesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Israel und Indien zusammen, so dass die Entwicklung der Geschichte der Religion im Kontext der geschichtlichen Entwicklung allgemein zu sehen ist.

Montag, 17. Januar 2011, 20.00 Uhr s.t.Die Evolution Gottes –Interpretationskonflikte zwischen Naturwissenschaften und Theologie?
Prof. Dr. Gregor Hoff, Universität
Salzburg
Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII
Die evolutionstheoretische Rekonstruktion religiöser Überzeugungen hat Konjunktur. Sie vollzieht sich zumal im Zuge kognitionstheoretisch und neurowissenschaftlich unterlegter Argumentationsfiguren. Christian Geyer spricht in diesem Zusammenhang von einem „Neuro-Imperialismus“, den er in den Übergriffen eines szientischen Naturalismus auf die Kulturwissenschaften entdeckt. Die entsprechenden „neuroimperialen Manöver“ betreffen auch die Theologie. Die Bestimmung der religionsgeschichtlichen Entwicklungsformen und ihrer evolutionsbiologischen Grundlagen ist dabei erkenntnistheoretisch von ihrer theologischen Interpretation zu unterscheiden. Diese fragt nach der Bedeutung von Geschichte, also auch evolutionärer Prozesse. Deshalb muss sie ihr Interesseauf die Interpretationsformen richten, mit denen „Neurotheologien“ arbeiten.

KATHOLISCHES BILDUNGSWERK BONN
E-Mail: info@bildungswerk-bonn.de
BUND NEUDEUTSCHLAND -
GEMEINSCHAFT KATHOLISCHER MÄNNER UND FRAUEN (KMF) - REGION BONN
Dr. Gerd Weckwerth, Forststraße 86, 51107 Köln Tel. & Fax: 0221-866369
KATHOLISCHE HOCHSCHULGEMEINDE BONN
Brüdergasse. 8, 53111 Bonn, Tel.: 0228-91445-0
UNIVERSITÄT BONN – Studium Universale Tel.: 0228-73 39 16
E-Mail: universale@uni-bonn

Buchautor und Gründungsmitglied Dr. Ludwig Ebersberger wurde am Heiligenabend 2010  90 Jahre alt. Wir wünschen ihm noch viele Jahre fruchtbare Arbeit in unserem Verein, sowie in der mit uns verbunden NRW-Sektion der Gesellschaft Teilhard de Chardin, deren Ehrenmitglied er ist.

WISSENSCHAFTSSTADT BONN  WINTERSEMESTER 2009/10 Entwicklung der Weltbevölkerung  Probleme – Analysen – Prognosen
Mo., 18. Jan. 2010, 20.00 Uhr, Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII Zur Entwicklung der Weltbevölkerung und der globalen Nahrungsmittelversorgung Prof. Dr. Walter Schug, BonnNach den beiden Welternährungskrisen in der 2. Hälfte des 20.Jahrhunderts war die Entwicklung durch ein Wachstum "auf des Messer's Schneide" geprägt. Die Verknappungen und Preissteigerungen auf den Weltmärkten für Nahrungsmittel in den Jahren 2007 und 2008 haben strukturelle und akute Ursachen, wobei v.a. die Vernachlässigung der Agrarentwicklungspolitik gemeinsam mit aktuellen Ernteausfällen zu einer dramatischen Verknappung geführt haben - eine Problematik, die einen jahrelangen Anpassungsprozess und fundamentale Änderungen in der Welternährungspolitik verlangt.  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 
Mo., 25. Januar 2010, 20.00 Uhr s.t., Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII Bevölkerungsentwicklung und Familienplanung – Ethische und politische Aspekte Prof. Dr. Alexander Lohner, AachenSeit es so etwas wie Entwicklungspolitik gibt, redet man vom Problem des Bevölkerungswachstums. Ohne Zweifel sind die Ressourcenverfügbarkeit und die ökologische Belastbarkeit unseres Planeten endlich. Dennoch fällt auf, dass die Industriestaaten mit ihrer zum Teil höheren Bevölkerungsdichte von den Entwicklungsländern Bevölkerungsmaßnahmen fordern, während in den Industriestaaten der Geburtenrückgang und die damit zusammenhängenden Probleme beklagt werden. Eine Bevölkerungspolitik, welche die Menschenrechte und das Recht von Paaren, die Zahl ihrer Kinder selbst zu bestimmen, achtet, ist legitim und notwendig. Ohne Zweifel gab es in der Vergangenheit aber Bevölkerungskontrollmaßnahmen, die als ethisch problematisch bzw. unethisch zu bezeichnen sind. Moralisch vertretbare Wege auf diesem sensiblen Gebietzu beleuchten, ist Ziel des Vortrags." 
V e r a n s t a l t e r:
KATHOLISCHES BILDUNGSWERK BONN Kasernenstraße 60, 53111 Bonn Tel.: 0228-42979-0, FAX: 0228-42979-200 E-Mail: info@bildungswerk-bonn.de
BUND NEUDEUTSCHLAND - GEMEINSCHAFT KATH. MÄNNER UND FRAUEN (KMF) - REGION BONN Dr. Gerd Weckwerth, Forststraße 86, 51107 Köln Tel. 0221-866369
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Jubiläumswochenende des AK „Naturwissenschaft und Glaube“ vom 5.-7.2.2010 im Jugendgästehaus Oberwesel zum Thema:                     


 Mobilität um jeden Preis? – Christliche Werte und die Ziele moderner Verkehrstechnik



Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Je weniger solche Fragen nach Wurzeln und Zielen des Bewegens gestellt oder traditionell beantwortet werden, desto mehr scheint unsere Gesellschaft in Bewegung zu kommen und alles zu geben, um die Mobilität des Einzelnen weiter zu erhöhen. Ist sich möglichst oft und schnell überall hin bewegen zu können ein Wert an sich, dem man z.B. unserer Umwelt anpassen oder gar opfern sollte? Brauchen wir immer breitere Straßen auch in Naturschutzgebieten oder noch mehr Verkehrssysteme in Städten, auch wenn der Bau die Anwohner über viele Jahre belästigt und gefährdet? Brauchen wir noch schnellere und bequemere Autos für den Wirtschaftsaufschwung? Welcher Fortschritt ist qualitativ berechtigt und intelligent? Können uns Navigationssysteme in Zukunft auch noch sagen, wohin wir wollen oder spielt das Wofür und Wohin unserer Mobilität keine Rolle?
In Form eines wiss. Symposiums wollen wir dazu wichtige Aspekte der Frage behandeln: „Was kann und was soll moderne Verkehrstechnik in Zukunft leisten?“. Im 2.Schritt soll der Zusammenhang zwischen Aufwendungen/Ziele der Mobilität mit unserem Weltbild und christliche Wertvorstellungen untersucht werden. Wo solche Zusammenhänge im persönlichen Umfeld und Wahrnehmung im Widerstreit stehen, soll dann in kleinen Gesprächsgruppen und im Abschlussplenum bewusst werden. Ein Beispiel dafür ist das umstrittene Projekt einer Mittelrheinbrücke, deren Problematik von einem Vertreter des dt. Verkehrsklubs nach der Mittagspause am geplanten Bauort nahe der Loreley vorgestellt wird.
Fr. 5.2.   18:00   Ankunft und Abendessen
              20:00   Einführung zu  „Was uns Mobilität so alles kostet“
Sa. 6.2.   9:00    Symposium über Methoden moderner Verkehrstechnik 
    Kurt Detzer:   Mobilität und Verantwortung – Bewertung von Handlungsalternativen
    G.Halbritter:   Wie intelligente Verkehrsleitsysteme Straßen und Staus ersparen -
                          Ziele und Perspektiven der Elektromobilität
 G.Weckwerth:   Feinstaub des Verkehrs und der Sinn von Umweltzonen
   Peter Barzel:   Perspektiven moderner Fahrradmobilität
              12:30   Mittagessen
              14:00   Fahrt nach St. Goar/Einführung zur Mittelrheinbrücke   (Mario Pott)  
              15:30   Kaffeepause
              16:00   „Wer alles in Bewegung setzt, setzt auch deren Grenzen“
K.Schanne/B.Weckwerth: Kurzvorträge zur Verbindung von Glaube und Mobilität
              17:00   Gesprächsgruppen zum persönlichen Umfeld und Abschlussplenum
              19:30   Büffet und Jubiläumsabend
So.7.2.    9:00    Rückblick auf 25 J. AK Naturwissenschaft und Glaube und 10 J. Verein
                          Grußworte der Bundesmeister
              10:00   Planung der weiteren Arbeit
              11:00   Festgottesdienst Thema: „Sich bewegen bringt Segen
              12:30   Mittagessen und Tagungsende
Tagungsbeitrag: KMF- und Heliand-Mitglieder: 80 Euro, Gäste und Partner: 90 Euro, KSJ‘lerInnen u. Co: 25 Euro, Kinder ab 4: 1 Euro, Einzelzimmerzuschlag: 25 Euro, Tagesgäste am Samstag: 35 Euro
Anmeldungen bis 8. Januar an die KMF-Geschäftsstelle.

Vortragsabend am Dienstag, 23. Feb. 2010, 20:00 Uhr


im Evangelisches Gustav-Adolf-Haus in Köln-Humboldt


Hachenburger Straße 3-5    zum Thema:

Schöpfung oder Evolution?
Unvereinbar oder nur noch
im Einklang glaubwürdig?

Referent: Dr. Gerd Weckwerth
(Institut für Geologie und
Mineralogie der Universität Köln, Leiter des Vereins
„Naturwissenschaft und Glaube e.V.“).
Er ist nebenamtlich u.a. in Humboldt und Kalk als Organist tätig.



Der Frankfurter Theologe Prof. Hans Kessler schreibt in seinem neuen Buch „Evolution und Schöpfung in neuer Sicht“: „Ein missverstandener und nicht mehr mit unserem heutigen Naturwissen vermittelbarer Gottes- und Schöpfungsglaube ist eine der Hauptursachen für die schwindende Akzeptanz der christlichen Botschaft“. Daher ist es eines der Hauptanliegen des vor 10 Jahren von mir gegründeten Vereins „Naturwissenschaft und Glaube e.V.“ eine mit dem heutigen Naturwissen um Evolution der komischen Materie und des Lebens zu vereinbarende Sicht des Schöpfungsglaubens zu erarbeiten und öffentlich zu machen. Als Vorbild dienen uns dazu Theologen wie der franz. Jesuitenpater Teilhard de Chardin und der deutsche Protestant Karl Heim, die beide schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Evolutionstheorie nicht nur akzeptiert haben, sondern ein neues Bild von Schöpfung entworfen haben, das nur durch Evolution zur heutigen Gestalt von Kosmos, Erde und Mensch führen konnte. Erst dadurch lassen sich bereits in der Bibel aufgeworfene Fragen wie die Existenz von Leid und Freiheit des Menschen für die heutige Zeit glaubwürdig verstehen und neue Ansätze für deren Würdigung und Bewältigung entwickeln.


Kontakt-Info:
Stopar
Gemeindesekretärin
Telefon: 0221/83 14 96


 Vorträge im Domforum Köln im März 2010


 Zum Evolutionsbegriff Teilhard de Chardins: Worin er Darwin (nicht) Recht gibt
Vortrag von Dr. Dr. Johannes Seidel, Dozent für Naturphilosophie, biologische Grenzfragen, Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Hochschule für Philosophie, München   Teilnehmergebühr: 3,00 €
Mit der Person Teilhard de Chardin wird am Anfang des 20. Jahrhunderts in hohem Maße sein Bemühen um eine Synthese von Naturwissenschaft und Theologie verbunden. Er sah in der Evolution eine gerichtete Höherentwicklung, die über kosmische, biologische und geistige Evolution bis zur Vollendung in einem Punkt Omega abläuft. Dr. Dr. Johannes Seidel wird den Ansatz de Chardins erläutern und auf Kritik von naturwissenschaftlicher und theologischer Seite eingehen.
Dienstag, 2. März, 19.30 Uhr
Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln,
Forum Naturwissenschaft und Glaube e.V.

Neuer Atheismus? Alte Klischees, aggressive Töne, heilsame Provokationen

Vortrag von: Prof. Dr. Dr. Klaus Müller, Professor an der Universität Münster
Teilnehmergebühr: 3,00 €
Seit einigen Jahren gelangt aus dem angelsächsischen Bereich die Welle des „Neuen Atheismus“ nach Deutschland, der in seinen Ursprungsländern als eine anschwellende Bewegung wahrgenommen wird und sich selbst auch so darstellt. Die nun anstehende systematische Auseinandersetzung mit dem neuen Atheismus muss philosophisch und theologisch geführt werden.
Dienstag, 9. März, 19.30 Uhr
Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln,
Forum Naturwissenschaft und Glaube e.V.

Auferstehung der Toten – jenseits von Rationalismus und Fundamentalismus
Vortrag von Prof. Dr. Hans Kessler, Professor em. für
Systematische Theologie an der Uni Frankfurt/M.
Teilnehmergebühr: 3,00 €
Dienstag, 16. März 19.30 Uhr
Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln,
Forum Naturwissenschaft und Glaube e.V.



Einladung zur SCHÖPFUNGSWANDERUNG
  am 1 Mai 2010 in Köln (Königsforst)


10:30 Uhr Treffen an der Endhaltestelle der Linie 9  
           Wanderung zu einem versteckten See an der
           Südgrenze des Königsforst und anschließend
           Rückkehr nach Heumar 
Thema: Verbindung von Natur und Autobahn

12.00 Uhr Mittagessen in der Gaststätte Wessel
           Eiler Straße 137

13:30 Gang zum Eingang des Gestüt Röttgens
          Mit anschließendem Rundgang über das Gelände
          einschließlich einer Führung durch das Gestüt
16:30 Andacht
17.00 Uhr Ausklang
18.30 Uhr Abendmesse in der Cornelius-Kirche
        
Die Wanderung wird wie immer durch meditative Texte meist von Teilhard de Chardin bereichert. Eingeladen sind auch alle, die nur an einem Teil des Programms teilnehmen können. Bei Teilnahme einer größeren Gruppe bitten wir um telefonische Anmeldung unter 0221-866369.
Eine große Liebe zur Erde
In mein Streben zu Gott mischt sich eine große Liebe zur Erde und ihrem greifbaren Werden, und mir scheint, diese beiden Leidenschaften müssen sich verbinden. Die letztere muss nur gereinigt und rehabilitiert werden.
                                     aus Teilhards Tagebuch 1916

Vortrag beim Lionsclub Bonn am 4. Mai 2010 (nicht öffentlich) 


Thema: Schöpfung oder Evolution? eine nicht mehr vermittelbare Alternative  


Referent: Dr. Gerd Weckwerth

Sonntag, 21. Nov. 2010, 15:00 Uhr (geänderter Termin!) Dr. Gerd Weckwerth
Schöpfung durch Evolution - Das neue Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion
Pfarrsaal St. Mariä Himmelfahrt,
Köln Holweide, Maria-Himmelfahrt-Straße (über Bergisch-Gladbacher Straße)
Bereits die Urmenschen erkannten, dass die Natur auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und sahen darin den wichtigsten Hinweis auf einen Schöpfer. Erst die Evolutionslehre von Darwin zeigte eine andere Erklärung, dass nämlich umgekehrt der Mensch in einer viele Millionen Jahre dauernden Evolution auf die Natur abgestimmt wurde.
Im 20 Jahrhundert wurde deutlich, dass es auch dazu einer Feinabstimmung bedurfte, die die Naturgesetze des gesamten Kosmos in wunderbarer Weise mit einbezieht. Ob es dazu einen Geist bedurfte und ob dieser mit dem Hl. Geist des Glaubens in Beziehung steht, sind nur zwei der spannenden Fragen in denen Naturwissenschaft und Religion zu einem gemeinsamen glaubwürdigen Weltbild gelangen können.
Dr. Gerd Weckwerth ist wissenschaftl. Mitarbeiter am Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Köln und Vorsitzender des Vereins “Naturwissenschaft und Glaube e.V.”


An Himmelfahrt, Donnerstag 13. 5. 2010, um 16 Uhr am gemeinsamen Stand der Gemeinschaft kath. Männer und Frauen (KMF) im Bund Neudeutschland und der Evangelischen Akademikerschaft Deutschlands auf dem Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) Messegelände in München Riem, Halle B6 - Stand J19
Die Fragen stellte der Leiter von "Naturwissenschaft und Glaube e.V.", Dr. Gerd Weckwerth

Mitschnitt des Interviews zum Herunterladen

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