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F O R U M - W I S S E N S C H A F T S S T A D T - B O N N
ENTWICKLUNG DER WELTBEVÖLKERUNG, PROBLEME - ANALYSEN - PROGNOSEN
Do., 5. Nov. 2009, 20.00 Uhr s.t., Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VIIDaten, Tendenzen, Prognosen Dipl.-Geogr. Frank Swiaczny, Wiesbaden Die Entwicklung der Weltbevölkerung ist gegenwärtig noch durch ein starkes Wachstum vor allem in den am wenigsten Entwickelten Ländern gekennzeichnet. Dabei geht die Fertilität nicht nur in den Industrieländern zurück, auch in vielen Entwicklungsländern verringert sich derzeit die Zahl der Kinder je Frau. Der Vortrag stellt anhand der aktuellen Modellrechnungen der UN die wichtigsten Trends der Weltbevölkerungsentwicklung vor und beschäftigt sich dabei mit den Ursachen und Konsequenzen des globalen demographischen Wandels. Wachstum der Weltbevölkerung (Daten: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden 2004)
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Mo., 30. Nov. 2009, 20.00 Uhr s.t.,Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII
Migrationsprozesse in Megastädten Asiens Prof. Dr. Frauke Kraas, Köln Die Megastädte Asiens unterliegen derzeit vielfältigen strukturellen, sozioökonomischen und politischen Veränderungen. Zu den tiefgreifendsten Prozessen gehören die Auswirkungen nationaler und internationaler Migration auf das Wirtschaftsund Gesellschaftsgefüge. Anhand der Schilderung von Einzelschicksalen und Situationen werden grundsätzliche Aspekte der Migration in die Megastädte angesprochen und Antworten auf drei zentrale Fragen zu geben versucht: Welche Formen der Migration tragen und prägen die neue Moderne? Welche Chancen und Probleme für Staat und Gesellschaft resultieren daraus? Wie lassen sich negative Entwicklungen beeinflussen?
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Mo., 14. Dez. 2009, 20.00 Uhr s.t., Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII Politik, Migration und Bevölkerungsentwicklung in Afrika Prof. Dr. Heribert Weiland, Freiburg/Br. In den letzten 50 Jahren hat sich die Bevölkerung Afrikas mehr als verdoppelt und liegt gegenwärtig bei fast einer Milliarde Menschen. Afrika verfügt über ausreichend natürliche Ressourcen, um diesen Zuwachs zu verkraften. Die Bilder von Hunger, Armut, Kriegen und Flüchtlingsströmen lassen jedoch erkennen, wie weit der Weg noch ist, den Afrika zurückzulegen hat, um derArmutsfalle zu entrinnen. 
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Mo., 18. Jan. 2010, 20.00 Uhr, Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII Zur Entwicklung der Weltbevölkerung und der globalen Nahrungsmittelversorgung Prof. Dr. Walter Schug, BonnNach den beiden Welternährungskrisen in der 2. Hälfte des 20.Jahrhunderts war die Entwicklung durch ein Wachstum "auf des Messer's Schneide" geprägt. Die Verknappungen und Preissteigerungen auf den Weltmärkten für Nahrungsmittel in den Jahren 2007 und 2008 haben strukturelle und akute Ursachen, wobei v.a. die Vernachlässigung der Agrarentwicklungspolitik gemeinsam mit aktuellen Ernteausfällen zu einer dramatischen Verknappung geführt haben - eine Problematik, die einen jahrelangen Anpassungsprozess und fundamentale Änderungen in der Welternährungspolitik verlangt.  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 
Mo., 25. Januar 2010, 20.00 Uhr s.t., Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII Bevölkerungsentwicklung und Familienplanung – Ethische und politische Aspekte Prof. Dr. Alexander Lohner, AachenSeit es so etwas wie Entwicklungspolitik gibt, redet man vom Problem des Bevölkerungswachstums. Ohne Zweifel sind die Ressourcenverfügbarkeit und die ökologische Belastbarkeit unseres Planeten endlich. Dennoch fällt auf, dass die Industriestaaten mit ihrer zum Teil höheren Bevölkerungsdichte von den Entwicklungsländern Bevölkerungsmaßnahmen fordern, während in den Industriestaaten der Geburtenrückgang und die damit zusammenhängenden Probleme beklagt werden. Eine Bevölkerungspolitik, welche die Menschenrechte und das Recht von Paaren, die Zahl ihrer Kinder selbst zu bestimmen, achtet, ist legitim und notwendig. Ohne Zweifel gab es in der Vergangenheit aber Bevölkerungskontrollmaßnahmen, die als ethisch problematisch bzw. unethisch zu bezeichnen sind. Moralisch vertretbare Wege auf diesem sensiblen Gebietzu beleuchten, ist Ziel des Vortrags." 
V e r a n s t a l t e r:
KATHOLISCHES BILDUNGSWERK BONN Kasernenstraße 60, 53111 Bonn Tel.: 0228-42979-0, FAX: 0228-42979-200 E-Mail: info@bildungswerk-bonn.de
BUND NEUDEUTSCHLAND - GEMEINSCHAFT KATH. MÄNNER UND FRAUEN (KMF) - REGION BONN Dr. Gerd Weckwerth, Forststraße 86, 51107 Köln Tel. 0221-866369
KATH. HOCHSCHULGEMEINDE BONN Brüdergasse. 8, 53111 Bonn, Tel.: 0228-91445-0 UNIV. BONN–Studium Universale Tel.:0228-733916 E-Mail: universale@uni-bonn.de FORUM WISSENSCHAFTSSTADT BONN  WINTERSEMESTER 2009/10 Entwicklung der Weltbevölkerung  Probleme – Analysen – Prognosen




Evolution statt Schöpfung? (Nr.: 9198)


Glaube und Naturwissenschaft im Konflikt
STUDIENTAG
22.11.09       SO. 9:30 - 16:30

in Koop. mit: Bund Neudeutschland
mit Prof. Dr. Hans Kessler, Theologe;  Dr. Gerd Weckwerth, Physiker


2009 jährt sich zum 200sten Mal der Geburtstag von Charles Darwin. Seine Evolutionstheorie scheint dem christlichen Schöpfungsglauben fundamental zu widersprechen. In der aktuellen Atheismusdebatte wird unter Berufung auf Darwin die Existenz Gottes bestritten. Wie lassen sich Evolutionstheorie und christlicher Schöpfungsglaube miteinander vereinen?







 Dienstag, den 24. November 2009, 19.30 Uhr

Aus Anlass des Jahres der Astronomie 2009
Vom ewigen Kosmos zum Universum in Entwicklung
Das neue Weltbild der Astrophysik


Arnold Benz 24.11.2009Prof. Dr. Arnold Benz Professor für Astrophysik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Mitarbeiter an Satellitenprojekten von NASA und ESA Wie konnte das Universum entstehen, und wie wird es sich weiter entwickeln? Allein in unserer Galaxie bilden sich gegenwärtig 100 Millionen neue Sterne, wahrscheinlich meistens zusammen mit neuen Planetensystemen. Die komplexen kosmischen Vorgänge können heute zum Teil mit Infrarot- und Submillimeter-Teleskopen und Satelliten beobachtet werden. Wo in diesem grandiosen, aber auch erschreckend dynamischen Universum ist der Ort des Menschen? Im Vortrag werden die neuesten astronomischen Erkenntnisse über die Entstehung von Sternen und Planeten zusammengefasst und auf ihre Relevanz im Hinblick auf den Menschen befragt. Von existentiellen Erfahrungen ausgehend, lassen sich anregende Berührungspunkte zwischen Naturwissenschaft und einer christlichen Theologie von „Schöpfung“ finden.

Kurs-Nr.: 710413-004 Eintritt: € 3,00
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Köln
Naturwissenschaft und Glaube e.V. - NUGEV

 
Der Mensch - Plan Gottes oder (dummer) Zufall?


Ulrich Lüke 8.09.2009Prof. Dr. Ulrich Lüke Professor für Systematische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen In der gegenwärtigen Diskussion um Schöpfungstheologie und Evolutionsbiologie scheint sich eine neue Front auf alten, längst befriedet geglaubte Schlachtfelder aufzutun. Die Hauptkontrahenten der widerstreitenden Parteien sind ein biblizistisch orientierter Kreationismus und ein materialistisch-reduktionistisch orientierter Evolutionismus. So argumentiert unter Behauptung von Wissenschaftlichkeit die 2004 gegründete religionskritische Giordano Bruno Stiftung in Deutschland polemisch und weit jenseits der wissenschaftlichen Zurechnungsfähigkeit für diese Art von Evolutionismus. Der Referent, Theologe und Biologe, hat sich von Kindesbeinen an mit dem Tierreich beschäftigt. Daneben hat er sich intensiv in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert. Zu seinen Grundüberzeugungen gehört folgende Aussage: „Die Evolutionstheorie erklärt die Entstehung der Welt, die Schöpfungstheologie deutet die Welt auf einen Gesamtsinn hin, unser christlicher Glaube hat einen Mehrwert, weil er eine Antwort auf die Fragen nach Sinn und Ziel unserer Existenz gibt.“ Kursnr. 710413-003 Eintritt: € 3,00 Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Köln Naturwissenschaft und Glaube e.V. - NUGEV


Bernhard-Gerl 16.06.2009
Gott und der Urknall
Erkenntnisse der Wissenschaft im Konflikt
mit dem Schöpfungsglauben?


Dipl. Phys. Bernhard Gerl
Wissenschaftsjournalist
für „Spektrum der Wissenschaft“, „Astronomie heute“
und Firmenpublikationen

Gibt es einen Konflikt zwischen Naturwissenschaft und Glaube? Die Theologen winken ab: Das kann nicht sein! Die Wahrheit des Glaubens und die Wahrheit der Schöpfung können sich nicht widersprechen. Physiker und Biologen sind da skeptischer. Der Wissenschaftsjournalist Bernhard Gerl, selbst Physiker und gläubiger Christ, erklärt verständlich und unterhaltsam die Methoden und Fragestellungen der Naturwissenschaftler und zeigt, warum ein Konflikt aus Sicht eines Forschers entstehen kann.
Doch der Glaube, so zeigt Gerl, verliert dadurch nicht an Wahrheit, denn ganz offensichtlich bildet die Naturwissenschaft die Wahrheit nicht vollständig ab, sondern spricht mit ihren Theorien und Modellen, wie die Bibel, in Analogien und Gleichnissen. Nicht einmal ihr wichtigstes Werkzeug, die Mathematik, ist so einfach auf reale Abläufe zu übertragen.

Veranstalter:
Katholisches Bildungswerk Köln
Naturwissenschaft und Glaube e.V.
Logo_NaturwissenschaftGlaube
Kursnr. 710413-002
Eintritt: € 3,00 


SCHÖPFUNGSTAG
Anschließend Wanderung in Richtung Köln-Brück,
12.30 Uhr Angebot zum Mittagessen in der Gaststätte Alt-Brück (Olpener Str. 957)
14.00 Uhr Besuch des Wildgeheges Köln-Brück
15.30 Uhr Andacht in der Kirche des Bethanien Kinder- und Jugenddorfes
17.00 Uhr Rückkehr nach Köln-Rath und Ausklang im „Schwalbennest“
(Rösrather Str. 739, an der Endhaltestelle der Linie 9)
Eingeladen sind auch alle, die nur an einem Teil des Programms teilnehmen können. Bei Teilnahme einer größeren Gruppe bitten wir um telefonische Anmeldung unter 0221-866369.

Was ist Evolution? Die Evolution sollte nichts als eine Theorie, ein System, eine Hypothese sein? Keineswegs! Sie ist viel mehr! Sie ist die allgemeine Bedingung, der künftig alle Theorien, alle Hypothesen, alle Systeme entsprechen und gerecht werden müssen, sofern sie denkbar und richtig sein wollen. Ein Licht, das alle Tatsachen erleuchtet, eine Kurve, der alle Linien folgen müssen, das ist Evolution.
aus Der Mensch im Kosmos Teilhard de Chardin (1939)
F O R U M  "NATURWISSENSCHAFT UND GLAUBE"
Institut für Geologie und Mineralogie, Köln, Leiter von
"Naturwissenschaft und Glaube e.V." (NUGEV)
Neue Erkenntnisse der Naturwissenschaft fordern Glaubende und Kirche
heraus, diese Erkenntnisse zu reflektieren, in ihrer Bedeutung für das
Weltbild aufzunehmen und verantwortlich mit Wissenschaft und Technik
umzugehen.
Das Gesprächsforum wird in regelmäßiger Folge ein aktuelles Thema
aus dem Grenzbereich Naturwissenschaft und Glaube zur Diskussion
stellen. Der erste Termin wird unter folgendem Thema stehen:
„Erdähnliche Planeten um andere Sterne und die Wahrscheinlichkeit des
Lebens im All“.
Für die Folgetermine sind als Themen vorgesehen:
- Gibt es andere Universen? Vielweltentheorien und ihre Bedeutung für
  den Schöpfungsglauben
- Plan- und Berechenbarkeit der Zukunft - Was wir von der Zukunft
  wissen können.
Die Reihenfolge und Schwerpunkte werden von Termin zu Termin nach
Aktualität und Interesse der Teilnehmer festgelegt.
Mo. 23.03. – 25.05.2009, 19:00 - 21:15 Uhr
DOMFORUM (Raum 5.7), Domkloster 3, 50667 Köln (Zentrum)
Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln


GOTT ALS EVOLUTIONSPRODUKT? -
RELIGION UND KULTUR IN DER GESCHICHTE DER MENSCHHEIT
   NATURWISSENSCHAFT UND GLAUBE IM GESPRÄCH
Anders als viele Religionskritiker des 19. Jahrhunderts stützt sich der „neue Atheismus“ auf evolutionstheoretische Argumente.
Seine Vertreter – darunter der auch in Deutschland vielen bekannte
britische Zoologe Richard Dawkins – bestreiten nicht nur die Existenz Gottes, sondern auch die verbreitete Meinung, wonach Religion eine positive
Wirkung auf Moral und Ethik entfalten.
Im Rahmen der Tagung werden solche Thesen vorgestellt und
diskutiert. Dabei wird die Religion in den weiteren Rahmen der
Kulturentwicklung hinein gestellt. Wie etwa lösen Kultur und Religion das Problem der Aggression in menschlichen Gesellschaften?
Fragen wie diese eröffnen ein weites Feld für das Gespräch
zwischen Theologie, Biologie und Humanwissenschaften. Zu
Vorträgen und Gesprächen laden wir Sie herzlich ein!
Dr. Gerd Weckwerth                               Dr. Michael Schlagheck
Naturwissenschaft und Glaube e.V.        Akademiedirektor

P R O G R A M M :
Freitag, 6. März 2009
14:45 Uhr Anreise und Zimmerbezug
15:00 Uhr Kaffee und Kuchen im Akademierestaurant
15:45 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung
PD Dr. Dirk Ansorge, Mülheim
Dr. Gerd Weckwerth, Köln
16:30 - 18:00 Uhr
Gott als Evolutionsprodukt?
Zur aktuellen Diskussion um den „neuen Atheismus“
Prof. Dr. Christian Link, Theologe, Universität Bochum
18:00 Uhr Abendessen
19:15 - 21:30 Uhr Fähigkeit und Begrenzung:
Die Entwicklung des Menschen zum Kulturwesen
Eine psychoanalytische Perspektive
PD Dr. med. Michael Huber, Universität Köln
21:30 Uhr Begegnungen und Gespräche in der Zisterne

Samstag, 7. März 2009
7:45 Uhr Morgenlob in der Kapelle anschl. Frühstück
9:00 - 10:30 Uhr „Dinge, die verborgen sind von Anbeginn der Welt“:
René Girards Theorie der Religion und der Kultur
Prof. Dr. Ralf Miggelbrink,Theologe, Universität Essen
10:30 Uhr Pause: Stehkaffee, Tee
11:00 - 11:45 Uhr Diskussion in Arbeitsgruppen
11:45 - 12:30 Uhr Austausch der Ergebnisse im Plenum
12:30 Uhr Mittagessen, anschl. Pause
13:45 - 15:15 Uhr Evolutionsbiologische
Hintergründe von Glaubenskriegen
Prof. Dr. Bernhard Verbeek, Biologe, Universität Dortmund
15:15 - 16:00 Uhr Abschlussdiskussion
16:00 Ende der Tagung
Tagungsleitung: PD Dr. Dirk Ansorge,
Katholische Akademie DIE WOLFSBURG


Einladung des AK „Naturwissenschaft und Glaube“ zur Jahrestagung im Jugendgästehaus Oberwesel vom 13. -15. Feb. 09 zum Thema: Naturwissenschaftliche Aufgeklärtheit und Fundamentalismus in den Weltreligionen
Auch wenn die Begriffe Aufklärung und Fundamentalismus in der Auseinandersetzung mit dem Christentum geprägt wurden, haben deren Grundideen längst auch andere Religionen erfasst. Ist das der Anfang vom Ende der Religionen, werden sie zwischen Vernunft und Unvernunft zerrieben oder zeigen die Religionen gerade in dieser Auseinandersetzung erst ihr wahres Gesicht durch eine Rückbesinnung auf ihre Stärken? Im Christentum hat diese Auseinandersetzung eher ein buntes Spektrum mehr oder weniger rational geprägter Bekenntnisse hinterlassen. Obwohl mit Papst Benedikt XVI in Rom nun ein Mann der Wissenschaft sitzt, ist auch die aktuelle katholische Theologie längst nicht nur von rationalen Positionen durchdrungen und gerät schon bei kleinsten Unachtsamkeiten in Fundamentalismusverdacht (z.B. Times-Artikel von Kardinal Schönborn zum Design). Wie weit haben die Religionen Darwins Evolutionslehre nach 150 Jahre verdaut oder verlieren sie nach der Deutungshoheit über die Natur heute auch noch die über den Geist? Was bringt die Religionen zur Vernunft und wie kann ihr Glaube das überleben?
Mit Ingo Hoffmann, einem führenden Vertreter der Baha’i-Religion und Professor für theoretische Physik hoffen wir zunächst ein positives Beispiel offensiven Umgangs von Naturwissenschaft und Glauben zu erleben. Zu welchen Problemen dieser Umgang in einer modernen Gesellschaft wie den USA führen kann, soll ein Referat über Intelligent Design zeigen. Der Referent, Dr. Heinz-Hermann Peitz koordiniert die Arbeit von interdisziplinären Gruppen in Deutschland und hat unserem Verein die Verbindung zum Metanexus-Institut in Philadelphia geebnet. Zwischen den Referaten bieten wir in Arbeitskreisen wieder die Gelegenheit, sich mit spezifischen Fragen auseinanderzusetzen diesmal zum Weltbild von 1) Baha’i und monotheistischen Religionen 2) Kreationismus/Intelligent Design 
 3) Philosophie/Wissenschaft im Islam/Judentum  4) der Kath. Kirche mit aktuellen vatikan. Texten.
Programmhighlights
Fr. 13. 2. 20 Uhr  Einführung zum Stand der Aufklärung in den Religionen
Sa.14. 2.   9 Uhr   Naturwissenschaft und Glaube aus der Sicht der jüngsten Weltreligion Bahaii
Prof. Ingo Hoffmann (Institut Für Physik  Universität-Frankfurt, GSI und
                                     Mitglied des Vorstands von Bahaii-Deutschland)
             15 Uhr    Intelligent Design - Gefahr und Herausforderung für die Weltreligionen
                           Dr. Heinz-Hermann Peitz      (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
                                                                          Referat Naturwissenschaft und Theologie)
             20 Uhr   der legendäre Bunte Abend
So. 15.2.  9 Uhr  Naturwissenschaft und Glaube in Deutschland und im ND (25. J.)
             11 Uhr   Gottesdienst mit Pfr. Bernd Weckwerth   Thema: „Dialog“
Kosten: KMF- u. Heliand-Mitglieder: 80 €,
Nicht-Mitglieder 90 €, EZ-Zuschlag: 25 €,
KSJ-Mitglieder & Co: 25€, 
Kinder unter 12 J. in Begleitung der Eltern: 1 € (auf Wunsch Kinderbetreuung).
Tagesgäste Samstag inkl. Essen: 23 € (mit kurzfristiger Anmeldug möglich).
Anmeldungen bis 11.Januar an die KMF-Geschäftstelle, Gabelsberger Str. 19, 50674 Köln


Dieter Hattrup: 10.02.2009 19:30 im Domforum, Köln

Darwins Zufall oder Wie Gott die Welt erschuf


Das Jahr 2009 liefert uns ein Doppeljubiläum ins Haus. Charles Darwin wurde vor zweihundert Jahren geboren, und er hat vor hundertfünfzig Jahren mit einem einzigen Buch unsere Anschauung vom Leben gründlich geändert. Einfach indem er den Ursprung des Lebens ein wenig anders und ein wenig besser erklärte, als es bis dahin Wissenschaftler, Philosophen und Theologen getan hatten.
Kopernikus, Kepler, Galilei, Newton … ihnen allen macht Charles Darwin einen Strich durch die Rechnung, freilich ohne es selbst zu wollen. Er durchbricht mit seiner Evolutionslehre das Lieblingsdenkmuster der Naturwissenschaft, wonach in der Natur alle Prozesse mit vorhersagbarer Notwendigkeit ablaufen. Darwin führt den unerhört neuen Faktor „Variation und Selektion“ in die Wissenschaft ein und damit auch den Zufall: Das Leben steht für ihn auf den beiden Prinzipien Zufall und Notwendigkeit. Dieter Hattrup denkt Darwin konsequent weiter und vertieft den Blick in Darwins Welt mit Zufall und Notwendigkeit als Bausteinen der Natur. Welche Konsequenzen hat das für die Naturwissenschaften?
Welche für die christliche Schöpfungslehre?
Dienstag, 10. Februar 2009, 19.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup
Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn
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Der maßgeschneiderte Kosmos –
eines der letzten Geheimnisse unserer Existenz


Schon Urmenschen erkannten, dass die Natur auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und sahen darin Hinweise auf einen Schöpfer. Erst mit Darwin ergab sich eine Erklärung, nämlich, dass umgekehrt der Mensch im Rahmen einer viele Millionen Jahre andauernden Evolution auf die Natur abgestimmt wurde. Heute zeigt sich, dass diese Evolution aber nur stattfinden konnte, weil die Erde und sogar die Naturkonstanten des gesamten Kosmos darauf fein abgestimmt sind. Wie ist diese Erkenntnis moderner Kosmologie wissenschaftlich und weltanschaulich zu bewerten?
Enthält sie vielleicht sogar Hinweise auf ein Multiversum oder ein intelligentes Design?


Referent: Dr. Gerd Weckwerth, Institut für Geologie und Mineralogie, Universität zu Köln
                 und Vorsitzender des Vereines „Naturwissenschaft und Glaube e.V.“
         Zeit:
Donnerstag, 29. Januar 2009, 20.00 Uhr
          Ort: Planetarium „Stellarium Erkrath“
   Anfahrt: snh.rp-online.de/orte.shtml


Christus für alle?


Die interreligiöse Bedeutung des Christusereignisses
"Ohne Christus kein Heil": Von Matthäus, in dessen Evangelium heidnische Magier Jesus huldigen, über die Apostelgeschichte bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil ist die Heilsmittlerschaft Jesu Christi unbestritten.
Wenn nun einerseits das Heil an Jesus Christus gebunden ist, wenn man andererseits einem Nicht-Christen die Heilsmöglichkeit nicht absprechen will, muss man ihn dann konsequenterweise als "anonymen Christen" bezeichnen?
Der von Karl Rahner eingeführte Begriff ist nicht unhinterfragt geblieben: So wurde Rahner von Nishitani gefragt, ob man ihn als anonymen Zen-Buddhisten bezeichnen dürfe, und von Balthasar gestand den Atheisten zu, die Christen als anonyme Atheisten zu etikettieren.
Nimmt man die Vision eines Teilhard de Chardin hinzu, der zufolge der kosmische Christus das Ziel der gesamten Weltentwicklung darstellt, wird die Heilsmittlerschaft Jesu Christi grenzenlos - als Vereinnahmung, als Anspruch oder als Angebot?

Was ist heute - in einer pluralen, säkularen Zeit ohne dogmatische Selbstverständlichkeiten - aus der Bedeutung des Christusereignisses geworden?


Samstag, 3. Januar 2009


bis 14.30 Uhr  Anreise
14.30 Uhr       Begrüßung und Einführung in die Thematik der Tagung
14.45 Uh        Sind Nicht-Christen "anonyme Christen"?
Diskussion einer umstrittenen These
Textarbeit in Gruppen
16.00 Uhr       Kaffeepause
16.30 Uhr       Christus für alle
Anthropologische Grundlagen einer Christologie
Prof. Dr. Linus Hauser, Gießen
18.00 Uhr        Abendessen
19.00 Uhr        Unheimliche Begegnung der dritten Art
Film von Steven Spielberg, USA 1977
mit einer Einführung von Prof. Dr. Linus Hauser

"Spielbergs Aufforderung, sich auf das Unbekannte einzulassen und (wieder) miteinander zu kommunizieren, wurde von vielen als globale Versöhnungsbotschaft verstanden." (wikipedia)

Sonntag, 4. Januar 2009


8.00 Uhr          Frühstück
9.00                Einladung zum Gottesdienst in der Basilika
10.15 Uhr       "Alles ist auf ihn hin geschaffen" (Kol 1,16)
Die Evolution des kosmischen Christus bei Teilhard de Chardin
Dr. Gerd Weckwerth, Köln
11.30 Uhr        Pause
11.45 Uhr        Christus und der Dialog der Religionen
Von der Dogmatik zur praktischen Begegnung
Prof. Dr. Urs Baumann, Tübingen
13.00 Uhr         Mittagessen und Ende der Tagung


Referenten


Prof. Dr. Urs Baumann
Institut für Ökumenische Forschung, Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte u.a.: Nachchristliche Religiosität und Christentum, Interreligiöse Methodik und Dialogpraxis
Prof. Dr. Linus Hauser
Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Schwerpunkte u.a.: Religiosität, Mythen, Kultur; Science-Fiction.
Dr. Gerd Weckwerth
Diplom-Physiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geologie und Mineralogie der Universität zu Köln; Gründer des Vereins Naturwissenschaft und Glaube e.V. Schwerpunkte u.a.: Kosmochemie; Teilhard de Chardin.



Tagungsleitung


Dr. Heinz-Hermann Peitz
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Zur Teilnahme


Tagungskosten
- inkl. Verpflegung und Übernachtung im EZ 92,00 EUR
- inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 87,00 EUR
- ohne Übernachtung/Frühstück 64,00 EUR
- ermäßigt im DZ 63,00 EUR
- ermäßigt ohne Übernachtung/Frühstück 43,00 EUR
Anmeldung und Rückfragen
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Geschäftsstelle -
Referatsassistenz Petra Kühn:
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
Tel: +49 711 1640-741; Fax: +49 711 1640-841
E-Mail: kuehn@akademie-rs.de

Die Anmeldung zur Tagung erbitten wir schriftlich (Anmeldekarte, Fax, E-Mail) spätestens bis zum 23. Dezember 2008. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn Sie nicht kurz nach Anmeldeschluss eine Absage erhalten. Bitte kommen Sie nicht unangemeldet zur Tagung! Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 24.12.08 bis 02.01.09 (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen EUR 50,- in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von den Stornogebühren.
Tagungshaus und Anreise
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Tagungshaus Weingarten -
Kirchplatz 7, 88250 Weingarten
Tel: +49 751 5686 0; Fax: +49 751 5686 222

Anreise: Mit der Bahn bis Ravensburg, dann mit dem Bus Linie 2 bis Weingarten "Post" (Fahrzeit ca. 15 Minuten), von dort die Treppe zur Basilika hoch, durch den linken Torbogen zur Rückseite der Klosteranlage.
Mit dem PKW auf der B30 (Ulm - Friedrichshafen), Abfahrt "Weingarten" in Richtung Weingarten. Von dort 3 km geradeaus Richtung Wolfegg. Nach kurzem Anstieg der Straße in der Kurve der Beschilderung "Kath. Akademie", nach rechts folgen. Ruftaste an der Schranke. Bitte benutzen Sie die von der Akademie ausgewiesenen Parkplätze!
Der Flughafen Friedrichshafen liegt 20 km entfernt; er ist unmittelbar an die Bahnlinie angeschlossen.
www.akademie-rs.de/veranstaltungaktuell.html

FORUM WISSENSCHAFTSSTADT BONN   - Wintersemester 2008/09
Rahmenthema: Evolution in Natur, Kultur und Geschichte 


Montag, 20.10.08, 20.00  Dr. Manuela Lenzen, (Bielefeld)
Der Evolutionsbegriff in Natur- und Geisteswissenschaften
Seit dem Erscheinen von Darwins "Entstehung der Arten" versuchen verschiedene Disziplinen, den biologischen Begriff der Evolution für ihre Forschung fruchtbar zu machen. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Rezeption der Evolutionstheorie außerhalb der Biologie und konzentriert sich dann auf sozialwissenschaftliche Evolutionstheorien. Dabei wird deutlich werden, dass aus Evolution und Sozialwissenschaften keineswegs nur Sozialdarwinismus entstanden ist.
Montag, 27.10.08, 20.00  Prof. Dr. Andreas Zimmermann (Köln)
Anfänge und Entwicklung der Kultur
Donnerstag , 27.11.08, 20.00 PD Dr. Dirk Solies, (Mainz)
Sozialdarwinismus. - Ursprung und Kritik einer Ideologie
Montag, 19.01.09, 20.00 Prof. Dr. Alfred Schmidt (Frankfurt/M.)
Zur Aktualität des Fortschrittsbegriffs
Montag, 26.01.09, 20.00 Prof. Dr. Christinia v. Braun (Berlin)    Neuer Termin!
Die kulturelle Gestaltung der Geschlechterdifferenz
Montag, 02.02.09, 20.00 Prof. Dr. Ulrich Lüke (Aachen)
Probleme der evolutionären Erkenntnistheorie
Die Reihe findet wieder im Rahmen des Studium Universale der Bonner Universität im Hörsaal VII  des Hauptgebäudes statt.

Copyright © 2009 Naturwissenschaft und Glaube e.V.